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SKÁLMÖLD

Jul 5th, 2018 | von |

Erstaunlich früh dürfen oder müssen die Viking Metaller SKÁLMÖLD auf die Bühne – ihr Auftritt gerät aber zu einem Heimspiel. Bereits beim Intro gibt es erste Anfeuerungsrufe, und als die Musiker nacheinander auf die Bühne kommen, feuert jeder von ihnen die Menge an. Mit Erfolg: Die Stimmung ist bereits beim ersten Song „Gleipnir“ bestens. Die Isländer antworten darauf mit einer Mischung aus Bescheidenheit und natürlicher Freude. Man merkt den Jungs an, dass sie den Zuspruch nicht für selbstverständlich nehmen. Schon gar nicht, als das Publikum unvermittelt das isländische „Huh“ anstimmt. Frontmann Björgvin klopft sich dann mit der Faust auf die Brust, während Leadgitarrist Þráinn einfach nur grinsend den Daumen hebt.

Der Zuspruch ebbt auch nicht beim langsameren, dabei aber auch melodiösen und hymnischen „Narfi“ ab, das genügend Raum bietet, die Fäuste zu recken und Anfeuerungen anzustimmen. Als sich dann beim abschließenden „Kvaðning“ in der Menge in kurzer Abfolge ein Moshpit bildet, ein Crowdsurfer in Richtung Bühne schwebt und sich dann ganze Reihen auf den Boden setzen, um wie in einem Wikingerboot zu rudern, ist klar: Dieser Auftritt ist ein voller Erfolg. Nicht zuletzt, weil die sechs Musiker den Song zelebrieren: Da steht Drummer Jón Geir hinter seinem Schlagzeug auf und spielt im Stehen weiter, während die beiden Gitarristen Þráinn und Baldur ihren Double-Lead-Part anstimmen. Bleibt noch die Auflösung, warum SKÁLMÖLD bereits so früh auf der Bühne stehen: Die Band muss sofort zurück nach Island, klärt Frontmann Björgvin auf, weil Schlagzeuger Jón Geir heiratet. Da bleibt uns nur zu sagen: Alles Gute!

Live Foto Rockharz 2018 Skálmöld

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