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FINNTROLL

Jul 6th, 2018 | von |

Bedingt durch die Verschiebung des ENSIFERUM-Gigs entscheiden FINNTROLL umgehend den Contest um das längste Intro für sich: Zehn Minuten mögen es am Ende sein, in denen das dräuende Intro gespielt wird und schließlich in den Opener „Midnattens Widunder“ gipfelt. Bis dahin haben sich die finnischen Trolle bereits um den Wettbewerb um die meisten Crowdsurfer an diesem Tag beworben, denn vom ersten Moment an „fliegen“ Zuschauer auf den Händen in Richtung Bühne. Den Preis für die längsten Ohren gebührt den sechs Finnen ohnehin: Wer mag aber aus der Entfernung zu entscheiden, ob es wirklich angeklebte Gummiohren sind, die Vreth und seine Mitstreiter tragen, oder nicht?

Die Menge im gut gefüllten Infield wird bei Songs vom Schlage „Blodsvept“ oder „Nattfödd“ gut unterhalten: Ständig animiert einer der Trolle die Menge zum Mitklatschen und zum Anfeuern. Selbst auf der Bühne kommt das gegenseitige Anfeuern nicht zu kurz, als der Bassist und Gitarrist Skrymer sich nach einem „Gitarrenduell“ abklatschen. Bei „Svartberg“ zieht Frontschlaks Vreth wiederum blank – selbstredend nur den Oberkörper – was eine Zuschauerin dazu bringt, es ihm gleich zu tun. Bei den melodischen und folkigen Humppa-Songs bedarf es aber natürlich keiner weiteren Animation: Der Überhit „Trollhammeren“ wird vom Publikum entsprechend laut abgefeiert, und „Jaktens Tid“ und das abschließende „Under Bergets Rot“ heizen der Menge noch weiter richtig ein. Fazit: Der Abend wird munter weitergehen.

Live Foto Rockharz 2018 Finntroll

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