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EQUILIBRIUM

Jul 5th, 2018 | von |

Kaum sind die ersten Töne des EQUILIBRIUM-Intros zu vernehmen, gehen die Hände des ROCKHARZ-Publikums euphorisch in die Höhe. Vor allem Sänger Robse erntet ausgiebigen Jubel, als er auf die Bühne kommt und mit der Band begleitet von Feuersäulen das Set einläutet. Gerade noch rechtzeitig scheinen die Musiker aus dem Weg zu springen, als die Flammen unvermittelt emporschießen. Doch EQUILIBRIUM wissen, was sie tun. Das gilt natürlich nicht nur für ihre Show, sondern vor allem auch für ihre Musik.

Nach dem Opener „Prey“ geht es mit „Heimat“ weiter, bei dem bereits flächendeckend gehüpft wird. Abkühlung naht in Form der Feuerwehr, die kurzerhand einen Schlauch auspackt und das aufgeheizte Publikum wässert. Eine Pause gibt es nicht, denn als Nächstes steht „Waldschrein“ auf dem Programm. Ausgelassenes Tanzen ist also vorprogrammiert. Robse treibt die Menge immer weiter an: „Ihr da vorne, wo’s so staubt,“ setzt er an. „Seid ihr bereit für eine Wall of Death?“ Sie sind es und bilden umgehend eine breite Gasse, deren beide Seiten zu den ersten Takten von „Verbrannte Erde“ mit voller Wucht aufeinanderprallen.

Die Begeisterung nach der Ansage von „Blut im Auge“ reicht EQUILIBRIUM wohl noch nicht aus, denn Robse bemerkt scherzhaft, dass die Zuschauer den Song wohl nicht zu kennen scheinen, und fügt hinzu: „Aber eure Eltern vielleicht.“ Natürlich geht es aber ab, wie es sich bei diesem Song gehört. Ein paar weitere Songs hat die Band noch auf Lager, doch die Zeit wird knapp. So wird das düster-epische „Apocalypse“ etwas unerwartet zum letzten Song des Sets, denn SODOM stehen schon in den Startlöchern.

Live Foto Rockharz 2018 Equilibrium

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