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BLIND CHANNEL

Jul 5th, 2018 | von |

Die Klänge des morgentlichen Soundchecks locken die ersten verschlafenen Gesichter auf das Infield vor der Dark Stage. Dann plötzlich verzerrte, zerstückelte Elektro-Klänge – das werden doch keine unbeabsichtigten Rückkopplungen sein? Aber nein, das ist nur das Intro von BLIND CHANNEL. Schon marschiert die erste Band an diesem Donnerstag auf die Bühne, die im Anschluss ein morgendliches, metallisch-poppiges Hallo-Wach in die noch etwas müde Meute schickt. Die Herren erscheinen komplett in weiß gekleidet – irgendjemand muss den Jungs vergessen haben zu sagen, dass auf Metal-Festivals schwarz getragen wird!

Aber hey, die Musik der Herren bläst dem Publikum auch so ausreichend den Schlaf aus den Augen, und dieses gibt sich allmählich der morgentlichen Aerobic zu den eingängigen Songs und drückenden Rhythmen hin, welche die Finnen in das Feld hinein ballern. Nicht zu verkopft, nicht zu hart, genau richtig für das morgendliche Wachwerden. Den poppigen Metal zelebrieren BLIND CHANNEL mit jeder Menge Charisma und so ganz ohne Berührungsängste, und die halbe Stunde ihres Sets vergeht fast im Fluge. Da spielt sogar die Frisur von Gitarrist Joonas Porko beherzt mit.

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