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CREMATORY

Jul 6th, 2018 | von |

Entgegen der kontrovers geführten Diskussion und des Shitstorms im Internet im Zuge der Veröffentlichung des aktuellen Albums findet sich zu Beginn des Auftritts von CREMATORY eine amtliche Masse an Leuten vor der Darkstage ein, um gemeinsam mit der Band das 28-jährige Bestehen zu feiern. Einheitlich in eigenes Merchandise gekleidet, treten CREMATORY der entstandenen Missstimmung entschlossen und mit humorvollen Ansagen entgegen. Sänger Felix merkt schmunzelnd an: „Kommt schon, so scheiße sind wir doch gar nicht, oder?!“ Zusätzlich hält er zwischen den Songs noch Lebensweisheiten bereit („Don’t drink and drive“) und lädt zur gemeinsamen Party im Anschluss an den Gig ein, ehe er einen großen Schluck aus der Flasche – selbstverständlich auch mit Bandlogo versehen – nimmt.

Bei der Setlist legen CREMATORY den Fokus klar auf jüngere Veröffentlichungen aus der langen Schaffensphase: Von der neuen Platte „Oblivion“ sind mit „Ghost Of The Past“ und „Immortal“ gleich zwei Songs vertreten. Zu „Shadowmaker“ stellt Felix seine Mitstreiter an den Instrumenten vor, von denen einige erst zum letzten Album zur Band gestoßen sind – die Posen sitzen allerdings schon bis ins kleinste Detail. Der größte Hit der Band darf selbstverständlich auch nicht fehlen: „Tears Of Time“ hat zwar schon mehr als 20 Jahre auf dem Buckel, wird aber dennoch vom Publikum abgefeiert und von der Band mittels Interaktionsspielchen bis zur letzten Sekunde der Spielzeit ausgereizt.

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