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Brothers Of Metal

Jul 3rd, 2019 | von |

MANOWAR spielen heute früh … ach nee, das sind BROTHERS OF METAL. Auch gut. MANOWAR hätten ja vermutlich abgesagt. Bei der Band aus Schweden (schon die zweite von zwei) stehen noch mehr gespannte Besucher vor der Bühne. Sind wir ehrlich: BROTHERS OF METAL können nichts falsch machen, allein der Name ist Programm. Und so wird die Band auch aufgenommen: mit gereckten Fäusten und Gesangseinlagen. Auf der Bühne stehen insgesamt acht Musiker, davon eine Sängerin und zwei Sänger – muss man erst mal drauf klarkommen. Der Geschmack der ROCKHARZ-Fans wird jedenfalls exakt getroffen. Heavy Metal mit Power-Anleihen hören die Leute nicht gern, sie feiern ihn ab. Interessant: BROTHERS OF METAL sind das erste Mal in Deutschland. Natürlich spielen sie auch den Titelsong ihres bis dato einzigen Studioalbums „Prophecy Of Ragnarök“ – auch der Schreiber dieser Zeilen gibt zu, dass er mindestens kurz genickt hat. Das alles macht schon Laune, trotz Sound-Problemen, die vor allem die Rhythmusgitarren betreffen. Egal, hier kriecht ein Ohrwurm nach dem anderen in die Abendhitze, da kann man nur Spaß haben … zu „songs about freedom, justice.“ Stimmungsvoll und positiv geht beim ROCKHARZ immer. Was geht noch? Eine Aktion, wie man sie zum Beispiel von SLIPKNOT kennt: Alle sollen sich hinsetzen und beim nächsten Ton mit der ebenso tanzenden Band feiern. Auch das funktioniert … wohlgemerkt bei der zweiten Band des Festivals. Respekt!

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