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AVATARIUM

Jul 7th, 2018 | von |

Gegen den Partyabriss der Gute-Laune-Truppe TROLLFEST haben es AVATARIUM natürlich schwer: Die fünf Schweden um die charismatische Sängerin Jennie-Ann Smith stehen in erster Linie durch ihre Musik ein. Da gibt es keine Luftballons und keine Polonaisen, dafür aber musikalische Kunst. Und mal ganz ehrlich: Der Seventies-Doom-Hardrock mag vielleicht nicht den Massengeschmack treffen, aber die Anwesenden werden bestens unterhalten. Der Opener „Into The Fire“ ist schwer eingängig, und Marcus Jidell ist nicht nur ein brillanter Gitarrist, sondern hat auch alle Posen drauf. Im wahrsten Sinne des Wortes zum Niederknien.

Jennie-Ann Smith wiederum spielt bei jedem zweiten Song zusätzlich auf ihrer akustischen Gitarre, und so wechseln auch die Stimmungen der Songs zwischen zupackend und gefühlvoll. Aber egal ob hart oder ganz sanft: Die blonde Sängerin meistert jede Tonlage spielend. Mehr noch: Die Band hat ihr eigenes probates Mittel gegen die drückende Hitze dabei – mit ihren Songs beim Publikum Gänsehaut zu erzeugen. Das ist bisweilen ganz großes Emotionstennis. Somit brandet nicht zuletzt beim abschließenden „Moonhorse“ lauter Jubel auf, den die Band dankbar aufnimmt.

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