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Welcher Snus ist besser – amerikanischer oder schwedischer?

Snus ist ein ganz besonderes Produkt unter den Tabakerzeugnissen, das bei den Neulingen die bedeutende Verwirrung stiften kann. Ursprünglich kommt Snus aus Schweden, wo er zum ersten Mal im 19. Jahrhundert hergestellt wurde, und seit dieser Zeit hat die weite Verbreitung in ganzer Welt erfahren. Als Basis für die Entwicklung vom Snus galt den Schnupftabak oder Snuff, der aus Frankreich in Schweden importiert wurde. Das ist auch sehr interessant, dass die Bezeichnung Snus die schwedische Übersetzung vom Wort Snuff ist. Dieses schwedische Tabakprodukt gelangt mit den dänischen Auswanderern nach Amerika und ist besonders in solchen Regionen verbreitet, wo die skandinavischen Siedler überwiegen. Auf Basis vom schwedischen Snus wurde der einzigartige amerikanische Snus in Amerika entwickelt. Dieser Snus wird auch als Dip bezeichnet und ist dank den amerikanischen Westernfilmen bekannt. Es gibt verschiedene Meinungen darüber – manche behaupten, dass dieses Tabakprodukt nichts Gemeinsames mit echtem Snus hat und sogar nicht Snus genannt werden soll. Ist es wirklich so? Erfahren Sie hier bei Snuskingdom.de

Schwedischer Snus gegen amerikanischen Dip

Schwedischer Snus ist ein fein gemahlenes Tabakprodukt, das in der Regel in Papierbeutelchen verpackt oder in loser Form verkauft wird. Amerikanischer Snus unterscheidet sich vom originellen schwedischen Snus – er ist ein pulverisiertes, angefeuchtetes Tabakprodukt, das aber eher ohne Beutel verwendet wird. Es gibt aber auch seine abgepackten Versionen.

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Die bedeutendsten Unterschiede zwischen amerikanischer und schwedischer Version von Snus:

  • Geschmack. Der schwedische Snus ist bekannt für seinen kräftigen und vollmundigen Tabakgeschmack, der manchmal sogar Kribbeln im Hals verursachen. Sogar bei den Snus-Sorten mit anderen Geschmacksrichtungen lässt sich den leichten Hauch nach Tabak spüren. Die amerikanische Version ist viel süßer. Die amerikanischen Snus-Hersteller konzentrieren sich stärker auf die anderen Geschmacksrichtungen, um den Tabakgeschmack zu verbergen.
  • Stärke. Der schwedische Snus zeichnet sich durch den hohen Nikotingehalt aus – im Durchschnitt von 4 bis 16 mg/g. Beim amerikanischen Produkt sind die Portionen kleiner und den Gehalt von Nikotin geringer – am höchstens 4 mg.
  • Herstellungsprozess. Der schwedische Snus wird während der Herstellung mit Dampf pasteurisiert und damit unterscheidet sich vom amerikanischen, der in der Regel durch Feuer gehärtet wird.
  • Ausspucken. Beim Snusen vom schwedischen Produkt entsteht keine Notwendigkeit, den abgesonderten Saft auszuspucken, da es pasteurisiert wird und die Härte vom Saft beseitigt. Dip wird nicht mit Dampf erhitzt, deswegen soll man den Tabaksaft ausspucken.

Amerikanischer Snus ist eine ganz besondere Variation vom originellen schwedischen Snus, die im Laufe der Entwicklung vielen Veränderungen schon in Amerika unterworfen wurde und deswegen unterscheidet sich stark vom echten Snus.

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